Neues Nobel Lab 360° : Randy Schekman

Nobelpreisträger Randy W. Schekman in seinem Labor in Berkeley. Photo/Credit: Volker Steger/Lindau Nobel Laureate Meetings

Unser jüngstes Nobel Lab 360° stellt Randy W. Schekman vor, Medizinnobelpreisträger von 2013.

Die virtuelle Tour durch Schekman’s Labor an der University of California Berkeley zeigt seinen Arbeitsplatz, sein Hauptlabor sowie die Zellsortiermaschine.

Randy Schekman und sein Team stellen ihre aktuelle Forschung vor, bei der menschliche Zellen kleine Membranbläschen herstellen, die RNA-Moleküle enthalten. Professor Schekman erklärt außerdem anhand eines animierten Hefeclusters die Forschung, für die er gemeinsam mit James E. Rothman und Thomas C. Südhof im Jahr 2013 mit dem Nobelpreis in Physiologie oder Medizin ausgezeichnet wurde.

Neues Topic Cluster: Modellorganismen

Die Fruchtfliege Drosophila melanogaster war eines der ersten Modellorganismen im Labor. Picture/Credit: Antagain/istockphoto.com

Von der Hefe zur Fruchtfliege – Unser neues Topic Cluster enthält eine Übersicht der wichtigsten Modellorganismen. Es wird erklärt, welche Nobelpreisträger mit Hilfe dieser Modellorganismen zu ihren bahnbrechenden Erkenntnissen gelangt sind. Eingebettet in das Topic Cluster sind zahlreiche Vortragsmitschnitte der Nobelpreisträger Günter Blobel, Elizabeth Blackburn, Craig Mello, Harald zur Hausen, Christiane Nüsslein-Volhard und Françoise Barré-Sinoussi.

 

 

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Neue Inselhalle Lindau offiziell eingeweiht

Die kürzlich modernisierte Inselhalle wurde nun offiziell eingeweiht. Photo/Credit: Christian Flemming

Am 8. August 2018 wurde das renovierte Lindauer Tagungs-und Veranstaltungshaus Inselhalle feierlich eingeweiht. Die Inselhalle, die seit den 1980iger Jahren als Tagungsort der Lindauer Nobelpreisträgertagungen dient, wurde zwei Jahre umgebaut. Bei einer Besichtigung bezeichnete der bayerische Ministerpräsident Markus Söder das neue Gebäude als “eine angemessene Residenz für die Wissenschaftselite der Welt“. Die 68. Lindauer Nobelpreisträgertagung fand bereits im Juni in der neuen Inselhalle statt und wurde von allen Teilnehmern mit großer Begeisterung aufgenommen. Während der Eröffnungsfeier dankten alle Redner dem Freistaat Bayern für seine außerordentliche Unterstützung von etwa 30 Millionen Euro für die Umbauten. 

Mini Lectures: Neue Serie zur DNA

Im dritten Teil der Serie werden Methoden der Gentechnik erläutert.

Unsere neueste, dreiteilige Serie von Mini Lectures beleuchten die DNA-Struktur, Replikation, natürliche Variationen und künstliche Veränderungen des Erbguts sowie die Wissenschaftler hinter den jeweiligen Entdeckungen. Die kurzen Videos zeigen auch Ausschnitte aus Vorträgen von Nobelpreisträgern James Watson, Elizabeth Blackburn und Oliver Smithies.

 

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Peter Grünberg 1939–2018

Peter Grünberg während der 58. Lindau Tagung im Jahr 2008. Photo/Credit: Christian Flemming/Lindau Nobel Laureate Meetings

Wir trauern um Peter Grünberg, der vergangene Woche im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Der deutsche Physiker erhielt 2007 den Nobelpreis zusammen mit Albert Fert für die Entdeckung eines neuen physikalischen Effekts: dem GMR-Effekt. Peter Grünberg studierte in Frankfurt und Darmstadt und forschte an der Carleton University in Ottawa, Canada. Im Jahr 1972 kehrte er nach Deutschland zurück und war bis zu seinem Ruhestand am Forschungszentrum Jülich tätig. Er nahm dreimal an den Lindauer Nobelpreisträgertagungen teil.

Das Kuratorium und die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen möchten Peter Grünbergs Familie ihr tiefes Beileid aussprechen.

Bauarbeiten für Steg im Kleinen See

Vorbereitungen für die Einbringung der Dalben im Kleinen See. Photo: Lisa Vincenz-Donnelly/Lindau Nobel Laureate Meetings

Im Kleinen See haben am 15. März die Bauarbeiten für den Steg des Lindauer Wissenspfads begonnen. Mit der zentralen Station des Wissenspfads ehren Stiftung und Kuratorium der Lindauer Nobelpreisträgertagungen die etwa 400 Nobelpreisträger, die seit Gründung der Tagungen 1951 bereits in Lindau waren. Die offizielle Einweihung des Stegs ist im Rahmen der 68. Lindauer Nobelpreisträgertagung geplant, die vom 24. bis 29. Juni stattfindet.

Dank einer Förderung der Prof. Otto Beisheim Stiftung ist die Finanzierung des Projekts gesichert.

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Nachwuchswissenschaftler: Auswahlverfahren für #LiNo18 abgeschlossen

Nachwuchswissenschaftlerinnen während der 67. Lindauer Tagung. Photo/Credit: Christian Flemming/Lindau Nobel Laureate Meetings

Das Auswahlverfahren ist abgeschlossen: Insgesamt 600 hervorragende Studierende, Doktoranden und Post-Docs mit einem Geschlechterverhältnis von 50:50 dürfen an der 68. Lindauer Nobelpreisträgertagung (Physiologie/Medizin) teilnehmen. Die Teilnehmer stammen aus 84 Nationen – einer Rekordzahl für die Lindauer Tagungen.

 

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#LiNo18: Rekordzahl von 42 Nobelpreisträgern

 

Elizabeth Blackburn wird als eine von 42 Nobelpreisträgern an der 68. Lindauer Tagung teilnehmen. Photo/Credit: Rolf Schultes/Lindau Nobel Laureate Meetings

Bereits 42 Nobelpreisträger sowie ein Preisträger des ACM A.M. Turing Awards haben ihre Teilnahme an der 68. Lindauer Tagung (Physiologie/Medizin) bestätigt – so viele wie noch nie zuvor bei einer Medizintagung.

Unter den teilnehmenden Laureaten sind auch drei frischgebackene Nobelpreisträger: die beiden Biologen Michael Rosbash und Michael Young, die für ihre Forschung an der inneren Uhr ausgezeichnet wurden, haben ihre Teilnahme ebenso zugesagt wie der deutsch-amerikanische Chemiker Joachim Frank

 

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Richard E. Taylor 1929–2018

Physiknobelpreisträger Richard E. Taylor. Photo/Credit: Peter Badge/typos 1 in coop. with Lindau Nobel Laureate Meetings

Wir sind tief betroffen von der Nachricht, dass Nobelpreisträger Richard Edward Taylor am 22. Februar 2018 im Alter von 88 verstorben ist. Richard Taylor erhielt 1990 den Nobelpreis für Physik zusammen mit Jerome I. Friedman and Henry W. Kendall für Erkenntnisse über tiefinelastischen Elektronenstreuung an Protonen und gebundenen Neutronen, die von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung des Quarkmodells war.

Taylor stammte ursprünglich aus Alberta, Kanada. Er absolvierte seine Doktorarbeit an der Stanford University. Nach einigen Jahren an der École Normale Supérieure in Paris und am Lawrence Berkeley Laboratory in Kalifornien, kehrte er 1962 nach Stanford zurück. Er nahm 1994 an der Lindauer Tagung teil. 

Das Kuratorium und die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen sprechen Richard Taylor’s Familie ihr herzliches Beileid aus.